Die folgenden Seiten fallen mir nicht leicht. Es ist soviel einfacher, sich mit Themen zu beschäftigen wie die armen Kinder und Familien, denen man dringend helfen muss, den Katastrophen, wo dringend Spenden benötigt werden, und sich für das gemeinsame Europa starkmachen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich bejahe Europa und Hilfsdienste, aber mir ist seit einiger Zeit der Gedanke gekommen, daß der Mensch - ganz allgemein - für diese Erde eher die eigentliche Katastrophe ist. Bevor der geneigte Leser nun aufschreit, sollte er / sie sich die nachfolgenden Themen durchlesen.  Mir ist bewusst, daß es keine wirkliche Chance zum diskutieren gibt, das hat einen einfachen Grund - ich will gar nicht diskutieren.
Ich möchte an dieser Stelle meine verfassungsgemäss garantierte Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen. Daß es andere Meinungen zu den folgenden Themen gibt, ist mir sehr bewusst. Was ich hier erreichen möchte, ist, daß wir uns als Menschen nicht ganz so wichtig nehmen, unsere Befindlichkeiten mal aus einer anderen Perspektive sehen, und vielleicht wird der eine oder andere einen kleinen Beitrag dafür tun, daß diese Welt etwas besser wird.
 


“Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.”


Mark Twain, Autor


Wir Menschen lieben Tiere ??

Sollte jemand diesen Satz allgemein auf “die Menschen” anwenden, muß ich klar widersprechen. Ich selbst bin kein Veganer oder Vegetarier, verstehe aber immer besser, warum viele Menschen zum Veganer und Vegetarier werden. Ja, ich stehe dazu, daß ich ein gutes Steak, eine leckere Wurst und einen deftigen Käse liebe. Schon der frühe Mensch war ein Jäger, hat sich für seinen Bedarf Wildtiere gejagt. Das finde ich auch heute noch in Ordnung. Aber was ich nicht mehr hinnehmen möchte, ist das Leid, das wir Menschen ganz allgemein den Tieren zufügen. Was mich so wütend macht ist die Gefühllosigkeit, mit der Menschen, ja ganze Völker, auf der ganzen Welt Tiere zum Vergnügen und / oder völlig unnötig quälen. Ein heftiger Tritt nach einer Katze oder Taube, einem Hund bei vollem Bewusstsein die Haut abziehen, anzünden von Stieren und Rindern, verhungern und verdursten lassen von Vieh und Haustieren aus Faulheit und Gedankenlosigkeit, das alles tun wir Menschen über den ganzen Globus verteilt.

Rinder werden bei lebendigem Leib angezündet
(das ist doch nun mal Tradition in Spanien, und Traditionen muss man pflegen!!)

Hunde in China werden lebendig gehäutet
(Keine Zeit, das Tier vorher zu töten, schnell schnell das Fell, weg mit dem Rest!)

(to be continued)

 

Ein PS: möchte ich noch anhängen. Es ist mir bekannt, daß jedes Volk andere Sitten und Vorlieben hat. Wir Deutschen essen Schwein, Japaner, Koreaner und Chinesen futtern Hundefleisch, Afrikaner, Asiaten und Südamerikaner tun sich Heuschrecken an. Worum es mir in diesem Artikel geht, ist weniger das Thema, WAS der jeweilige Mensch ißt, sondern wie brutal und -im wahrsten Sinne- unmenschlich die Tiere dafür und für fragwürdige Traditionen und “Vergnügungssucht” leiden müssen!!!

 


“Der Mensch ist die Krone der Schöpfung, heisst es?
Warum benimmt er sich dann nicht entsprechend?”

(Dieter Hucke,
Möchtegern-Kolumnist)


Macht euch die Erde..... kaputt !

Viele Leser wissen, daß man die Regenwaldabholzung nicht verhindern kann, weil Arbeitsplätze gefährdet werden? Die Überfischung der Ozeane ist ebenfalls nicht zu verhindern, denn dann würden ja die Fischer arbeitslos (immerhin gibt es erste Massnahmen, allerdings sind Japaner hier wohl die uneinsichtigsten und grausamsten Fisch-und Meeressäuger-Jäger!). Die Vernichtung von quadratkilometergrossen Flächen für die Landwirtschaft ist natürlich ebenso nötig, auch wenn die wissenschaftliche Elite dieses Planeten davor warnt, daß wir unsere Natur unwiederbringlich ruinieren.
Ölpest im mexikanischen Golf, die war verheerend, alle nicken bestätigend. Aber man bohrt munter weiter - Arbeitsplätze sind gefährdet!
Mir ist bewusst, daß ich ebenfalls zur “Rasse Mensch” gehöre. Aber ich glaube, daß wir Menschen die mit Abstand größte Gefahr für diesen Planeten sind. Etliche Tierarten sind unwiederbringlich durch uns ausgerottet, etliche Biotope und ehemals vor Leben wimmelnde Ozeane werden durch unsere Chemikalien, PLastiktüten und Ölbohrungen nicht systematisch, aber unaufhaltsam vernichtet. Mancher mag dagegen halten, daß wir ja auch Naturschutz und Tierschutz betreiben. Stimmt. ABER doch immer erst gegen heftigsten Widerstand aus der Wirtschaft. Hier nun einige Beispiele, warum ich glaube, daß wir für diese Erde eine tödliche Bedrohung sind:

Der Aralsee - vom viertgrössten See zur Inselpfütze - so gehts!

 

 

 


Der Mensch ist die einzige Rasse auf diesem Planeten, die gegen die Zerstörung der Erde durch sich selbst aus wirtschaftlichen Gründen nichts unternehmen kann.

(Dieter Hucke,
Möchtegern-Kolumnist)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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