Hildabrötchen

 

Hildabrötchen sind mit Marmelade gefüllte Plätzchen.

Wie sie zu ihrem Namen kamen - keine Ahnung, aber sie schmecken verboten gut!  Der Teig für Hildabrötchen ist dem der Vanillekipferl sehr ähnlich, auch hier sollte der Teig von Hand vorbereitet werden, nicht mit dem Mixer. Wer den Teig mit dem Knethaken und Mixer knetet,  wird eine staubige Überraschung erleben. Ich empfehle eine freie Arbeitsfläche, das Mehl zuerst draufstreuen, eine Mulde hinein, dann die Eier und Butter in diese Mulde. Die Butter sollte vor der Verarbeitung in ihrer Verpackung zimmerwarm sein, dann kann man sie in Stücke teilen und diese auf dem Mehl verteilen.

Backzeit :
180 Grad im unteren Drittel ca 15 Minuten backen
(Ober- und Unterhitze oder Umluft)

  

Das sind die Zutaten für ca 30 Stück:

350 g Weizenmehl
175 g Zucker (wer es nicht so süß mag, nimmt 160g)
1  Ei
200 g Butter
1 Beutel Vanillinzucker
geriebene Schale einer Zitrone oder etwas Zitronensaft
 

Mehl für die Arbeitsfläche
Himbeer- oder Erdbeermarmelade, ca 200 g
Puderzucker zum draufstreuen (1 Packung)

Bild oben :
Das Mehl auf die Arbeitsfläche streuen, Mulde hinein. Hier kommen das Ei und Zucker hinein, die weiche Butter am besten in kleinen Flocken dazugeben.

Bild rechts :
Und so sieht der fertige Teig aus, er klebt nicht mehr an der Arbeitsfläche. Er sollte jetzt mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen, dadurch löst sich der Zucker besser auf.

Bild unten :
Den fertigen Teig dann mit einem Nudelholz flach ausrollen, vorher etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben. Der Teig solte nicht dicker als 1/2 Zentimeter sein, es kommen ja zwei Teigschichten und die Füllung zusammen.

ch häng hier nur so 'rum ....i

Das Ausstanzen (Bild oben) :
ein Bild sagt mehr als tausend Worte! zuerst die runden Formen ausstechen, soviel wie es geht, danach in die hälfte davon ein inneres Loch stanzen.

Die Teigringe ohne Loch bilden den Boden, die Teigringe mit dem Loch bilden das Oberteil.
 

Bild rechts :
edie fertigen Teigwaren auf ein Backblech legen, das mit Backpapier ausgelegt ist.

Backzeit :
180 Grad im unteren Drittel ca 15 Minuten backen
(Ober- und Unterhitze oder Umluft)

Die fertigen Plätzchen abkühlen lassen, dann gehts in die “letzte Phase” :

 

Bild rechts :
Auf die “Böden” etwas Marmelade geben und einen “Deckel” daraufdrücken. Die Marmelade steigt dabei durch das mittlere Loch etwas hoch, das ist in Ordnung.

Bild rechts :
So sehen die fertigen Hildabrötchen aus. Jetzt noch etwas Puderzucker drüberstreuen und die Plätzchen in einer Dose einige Tage ziehen lassen, dadurch vermeiden wir, daß sie austrocknen.

Im Internet gibts Diskussionen darüber, wie man solche Plätzchen richtig aufbewahrt. Apfel mit in die Dose, Plastik statt Blech, offen, Kühlschrank,,,,,,, jeder hat ein anderes Mittel gefunden.

Wir haben die Plätzchen in einer Metalldose mit dicht schliessendem Deckel, lassen die Plätzchen aber nicht wochenlang darin.


Dieter Hucke, im November 2013

Hildabrötchen